Griechische Landschildkröte Vermittlung

03. März ist Tag des Artenschutzes

Am 03. März ist der Tag des Artenschutzes. Dieser Tag wurde 1973 eingeführt, als ein Ergebnis des Washingtoner Artenschutzabkommens. Das Washingtoner Artenschutzabkommen, auch als CITES bekannt, regelt bzw. verbietet den Handel mit bedrohten Tierarten oder auch nur Teilen davon (z.B. Elfenbein, Kaviar, Leder usw.).

Durch rücksichtslosen Handel, Umweltverschmutzung und Raubbau wurden und werden Tiere an den Rand des Aussterbens gebracht. Mehr als 33.000 Pflanzen- und Tierarten sind bereits gelistet, 175 Staaten sind dem Abkommen bisher beigetreten. Trotz alledem verschwinden jedes Jahr über 1.000 Tier- und Pflanzenarten von unserem Planeten. Welche Langzeitfolgen das Aussterben einer Art auf das gesamte Ökosystem hat, ist für Menschen nicht absehbar und stellt derzeit eine der größten Katastrophen der Erde dar.

Auch im Tierheim beherbergen wir immer häufiger Tierarten, die unter CITES gelistet sind. Dazu gehören beispielsweise alle europäischen Landschildkröten, viele Schlangen, Leguane, Papageien und viele andere Arten mehr. Die Vermittlung dieser Tiere ist immer wieder eine Herausforderung, denn fehlende Papiere können nicht einfach so ersetzt werden. Zudem leben von den Behörden beschlagnahmte Tiere oft monatelang im Tierheim, bevor die Behörde die Freigabe des Tieres anordnet. Das stellt das Tierheim immer wieder vor große Herausforderungen und hohe Kosten.