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Neues von Janosch

Wie geht’s eigentlich Janosch?

Janosch hat seinen schlimmen Sturz mittlerweile gänzlich vergessen. Auf 2 ½ Beinen macht er Tag für Tag das Tierheim unsicher. Nachdem Janosch die ersten heiklen Tage nach den schweren inneren Verletzungen gut überstanden hatte und unter Vollnarkose sein Oberschenkelkopf (beim zweiten Versuch) wieder in das Hüftgelenk zurück verlagert werden konnte, musste er die letzten 12 Tage mit einem Hüftverband leben. Damit wurde das betroffene Bein in Beugehaltung fixiert, so dass die Hüfte zur Ruhe kommt. Der Verband musste immer wieder gewechselt werden, da so ein „Hüftgurt“ einem Rüde beim Wasserlassen leider ganz schön im Weg ist. Janosch hat diese Prozedere jedes Mal einwandfrei über sich ergehen lassen und uns die Pflege damit um einiges erleichtert. Besonders nervig fand er seinen neuen Begleiter- der Halskragen. Dieser ist allerdings nach wie vor ein Muss, denn Janosch darf keines Falls an seinen Verbänden knabbern. Da er aber tagsüber die meiste Zeit mit den Mitarbeitern des Tierheimes im Büro oder (an der kurzen Leine) auf dem Tierheimgelände verbringt und stets unter Aufsicht ist, bleibt ihm der Kragen zumindest tagsüber erspart. Auch nach Feierabend hat Janosch schon den einen oder anderen Ausflug nach Hause zu unseren Mitarbeitern unternommen, um unter Beobachtung zu bleiben. Janosch ist ein sehr dankbarer Patient, außerordentlich menschenbezogen und freundlich, ein toller Hund!

Am Montag kam der Hüftgurt ab und es wurde wieder geröntgt- ein Glück, der Oberschenkelkopf sitzt in der Hüftpfanne. Das Gelenk ist allerdings noch sehr schmerzhaft. Nun kommt ein langer Weg mit Training und Physiotherapie auf Janosch zu, denn das Bein muss mobilisiert werden und das schmerzende Gelenk verheilen. Im dümmsten Falle könnte eine Hüft OP nötig sein, wenn es zu Komplikationen bei der Wundheilung käme…

Am Handgelenk trägt Janosch modischen Gips in immer wechselnden Farben. Ende Juli wird sich zeigen ob eine konservative Heilung zum Erfolg führt oder Janosch wieder in Narkose muss zur OP. Wir hoffen das Beste!

Wir möchten uns bei den vielen freigiebigen Spendern bedanken, die an Janosch gedacht, und uns großzügig unterstützt haben. Es sind weit über 1000 Euro zusammen gekommen, womit wir Janoschs Behandlung bezahlen können. VIELEN DANK!!!!

Sollten sich Spenden anhäufen, die nicht mehr für die Behandlung von Janosch benötigt werden, so können alle Spender gewiss sein, dass ihr Geld selbstverständlich in die tiermedizinische Versorgung unserer vielen anderen Tiere fließt. Medizinische Härtefälle haben wir reichlich. Zum Beispiel Alf, er kam in einem fürchterlichen Pflegezustand zu uns, fast alle Zähne mussten ihm gezogen werden, er wurde umfangreich untersucht (Blutbilder, Röntgen, Ultraschall) und lebt zur Zeit in einem guten Zustand bei uns und ist lebensfroh, muss allerdings dauerhaft Medikamente einnehmen. Tiere wie Janosch oder Alf haben wir nahezu jede Woche und wir bemühen uns alle nach bestem Wissen und Gewissen zu versorgen und alle nötigen medizinischen Behandlungen, von der Diagnostik bis zur Therapie, durchzuführen.ews_TierschutzChemnitz.jpg1