Viele Grüße von Kater Ludwig

Meine lieben Lebensretter und Tierfreunde,

herzliche Grüße aus meinem neuen Zuhause sendet Euch mit einem lauten „Miau“ Euer Kater Ludwig! Ich möchte Euch noch einmal ganz sehr Danke sagen, dass Ihr mich aus dieser verwahrlosten Wohnung vor dem Hungertod gerettet habt und ich durch Euch ein so tolles neues zu Hause gefunden habe! Nun bin ich 2 Monate im neuen Zuhause bei meiner neuen Besitzerin. Anfangs war ich nur in der Wohnung um erst einmal meine neue Welt kennen zu lernen. Schnell habe ich gemerkt, dass es mir hier an Nichts mangelt und alles für mich schon vorbereitet war. Als Wohnungskatze habe ich hier schon das Paradies auf Erden, meine neue Besitzerin erfüllt mir jeden Wunsch und wir schmusen abends immer zusammen auf dem Sofa, wenn sie von ihrer Arbeit nach Hause kommt. Schnell hatte ich mich an meine neue Umgebung mit allen Annehmlichkeiten gewöhnt, aber noch viel mehr hat mich der tolle Garten interessiert in dem ich durch die Terrassentür jeden Tag blicken konnte. Auch meine neue Besitzerin hat schnell gemerkt, dass es mich nach draußen zieht. Nach ungefähr 6 Wochen war es dann soweit. Zusammen mit ihr konnte ich meine ersten Schritte in den Garten setzen. Ganz vorsichtig erkundete ich meine neue Umgebung und ich möchte sie nicht mehr missen. Beim zweiten Ausgang gab es leider eine böse Überraschung. Die Nachbarin meiner neuen Besitzerin war plötzlich gar nicht mehr freundlich und beschimpfte nicht nur mich sondern auch mein neues Frauchen. Ich würde in die Beete kacken und überhaupt gäbe es schon genug Viehzeug, welches Hinterlassenschaften auf ihrer Terrasse und Beete ablegen würden. Bevor meine neue Besitzerin etwas erklären konnte flog mit lautem Knall das Fenster zu. Ich fühlte mich zu Unrecht verurteilt, da ich ein reinlicher und freundlicher Kater bin. Meine neue Besitzerin war entsetzt, denn sie stand immer in meiner Nähe um mich bei meinen ersten Schritten in den Freigang zu begleiten. Meine Besitzerin verstand die Welt nicht mehr, denn außer mir gibt es noch andere Artgenossen welche seit Jahren dort durch die Gärten ziehen, es gibt Hunde die überall hin pullern, nachts kommen Marder, Igel und sogar Fuchs aus dem Wald übers Feld in die Gärten. Um weiteren Streit aus dem Weg zu gehen, wurde ich erst einmal an die Leine gelegt und dann ging es in den Garten. Das hat mir natürlich so gar nicht gefallen und ich quittierte es manchmal mit lautem Fauchen. Einen Vorteil hatte es allerdings, dadurch habe ich meinen Garten und das angrenzende Terrain gut kennen gelernt, so dass ich jetzt immer nach Hause finde. Außerdem trage ich für den Notfall ein Halsband mit meinem Namen und Adresse. In den letzten 2 Wochen habe ich meiner Besitzerin jedoch etwas den Schlaf geraubt, denn ich bin ziemlich nachtaktiv geworden. Nun versuchen wir einen Kompromiss. Damit wir beide nicht mit der bösen Nachbarin kollidieren darf ich jetzt ganz zeitig früh 5.00 Uhr in den Garten bis meine Besitzerin auf Arbeit geht und wenn sie wieder zu Hause ist, darf ich später abends wieder in den Garten, wenn die Menschen um uns herum nicht mehr in den Gärten sitzen. So kann ich ungestört stromern gehen und treffe eher meine Artgenossen, denen ich erst einmal klarmachen musste, dass dieser Garten jetzt meiner ist. Manchmal bin ich sogar die ganze Nacht unterwegs. Aber früh bin ich immer pünktlich zur Freude meiner Besitzerin zurück. Meine lieben Freunde, ich hoffe Ihr freut Euch von mir gehört zu haben. Anbei sende ich Euch noch ein paar „Selfies“ von mir, damit Ihr Euch davon überzeugen könnt, dass es mir gut geht.   Meine neue Besitzerin und ich wünschen Euch noch eine schöne Sommerzeit! Bis bald mal wieder! Kätzische Grüße und ein glückliches „Miau“

Euer Kater Ludwig